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| Weinland Württemberg | Württemberger Weine |
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Zwischen Reutlingen und Bad Mergentheim erstreckt sich das Weinbaugebiet Württemberg. Das 11129 ha Rebfläche große Anbaugebiet hat mit ca. 40 Prozent den größten Anteil an der Rotweinproduktion in Deutschland.
Die 17 Großlagen und 210 Einzellagen Württembergs verteilen sich auf |
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![]() Weine aus Flein und Talheim, an der schwäbischen Weinstraße gereift, verkörpern für den Kenner ausgeprägt württembergischen Charakter. Seit Jahrhunderten wachsen hier an sonnenverwöhnten Hang- und Steillagen auf Keuper-, Ton-, Schilfsandstein- und Muschelkalkböden vor allem die Rebsorten Riesling, Kerner, Traminer, Schwarzriesling, Samtrot, Spätburgunder, Trollinger und Lemberger. Den Anfang machten, wie viele Spuren beweisen, die Römer. Sie waren die ersten Weingärtner: In den Ebenen des Neckartals kultivierten sie den Weinbau noch wirklich in Gärten. Die Vorteile der ursprünglich dicht bewachsenen Berglagen begann man erst im elften Jahrhundert zu nutzen. Zu den ersten und größten Grundbesitzern gehörten die Herren von Talheim, deren gesamte Fleiner Besitzungen nach und nach von reichen Klöstern übernommen wurden. Bis ins 19. Jahrhundert blieben diese im Weinbau und Weinhandel führend. Heute bestimmen die Fleiner und Talheimer Weinberge in jahreszeitlich wechselnder Färbung das Landschaftsbild. Diese Harmonie läßt den arbeitsreichen Alltag der Wengerter, wie man hierzulande die Weingärtner nennt, leicht vergessen. 430 dieser eigenständigen Erzeuger sind in der Winzergenossenschaft zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, ungeachtet natürlicher und wirtschaftlicher Schwankungen, Weine in gleichbleibend hoher Qualität auf den Markt zu bringen. |